5.8.1970
1. Internationales Boxturnier um den CHEMIEPOKAL Halle mit 82 Boxern aus
10 Nationen in der Eissporthalle,
12.000 Besucher
5.8.1970
1. Internationales Boxturnier um den CHEMIEPOKAL Halle mit 82 Boxern aus
10 Nationen in der Eissporthalle,
12.000 Besucher
2010
Der kalkulierte Etat von 100.000€ konnte nicht aufgebracht werden, sodass der Wettbewerb zum zweiten Mal in seiner Geschichte nicht stattfand.
2012
Die AIBA (International Boxing Association), Weltverband des olympischen Boxsports, zertifiziert den Chemiepokal zu einem 3-Sterne-Turnier (höchstmögliches Gütesiegel).
2014
Es wird erstmals ohne Kopfschutz gekämpft.
2018 Redesign
1972
TEÓFILO STEVENSON
Kuba
(1979, 1984)
Schwer, Superschwer
1981
ANDREAS ZÜLOW
Deutschland
(1984, 1988, 1989, 1990)
Bantam, Leicht, Halbwelter
1983
HENRY MASKE
Deutschland
(1984, 1985, 1986, 1989)
Mittel
1984
TORSTEN SCHMITZ
Deutschland
(1988, 1989, 1990)
Welter, Halbmittel, Mittel
1986
Ángel Espinosa
Kuba
(1987, 1988)
Halbmittel, Mittel
1989
AXEL SCHULZ
Deutschland
Schwer
1989-1990
Mit dem Mauerfall und dem Wegfall der staatlichen Förderung war die Zukunft des Chemiepokals in Frage gestellt. Seither wird dieser ausschließlich mit Sponsorengeldern finanziert.
1991
Turnier wegen des Golfkrieges erstmals abgesagt.
1994
SVEN OTTKE
Deutschland
Halbschwer
1995
VITALI KLITSCHKO
Ukraine
Superschwer
1995
STEVEN KÜCHLER
Deutschland
(1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001)
Leicht, Halbwelter, Welter
1996
FELIX SAVON
Kuba
(1985, 1986, 1987)
Superschwer
2001
Erstmals treten auch Frauen
beim Chemiepokal an.
2001
GUILLERMO RINGONDEAUX
Kuba
(2002, 2003, 2004, 2005)
Bantam
2005
ALEXANDER POWERNOW
Deutschland
(2006, 2007)
Schwer
1970
OTTOMAR SACHSE
Deutschland
(1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975)
Halbschwer

WAS BISHER GESCHAH...

​Als sich im August 1970 der erste Vorhang für den CHEMIEPOKAL hob, konnten die wenigsten der 12.000 Premierengäste ahnen, das aus dem Premierenstück ein Dauerbrenner auf der großen Bühne des Weltklasse-Boxens werden würde. 82 Mitwirkende kletterten in den Ring der Eissporthalle am Gimritzer Damm – einige Premierensieger wurden  über Jahre nicht nur aus regionaler Sicht zu Hauptdarstellern. Zum einen Hans-Joachim Brauske, der sich bei der dritten Auflage nochmals die Goldmedaille umhängen lassen durfte, nachdem er „zwischendurch“ 1971 Dritter geworden war. Manfred Wolke, den Jüngeren als Erfolgstrainer von Henry Maske bekannt, kam als Olympiasieger nach Halle und bestätigte den Sensations-Erfolg von Mexiko 1968 mit Rang eins an der Saale. In Sachen Chemiepokal aber konnte Wolke, übrigens 1972 in München erster Fahnenträger der DDR-Olympiageschichte, aber nicht das Wasser reichen: Ottomar Sachse war von der Erstaufführung 1970 bis 1976 ungeschlagener Champion im Halbschwergewicht.

 

Mit sechs Triumphen in Folge besitzt Sachse ein Exklusivrecht, dass ihm wohl keiner je mehr nehmen wird – das „CHEMIEPOKAL-Sixpack“ in einer Gewichtsklasse. Und dennoch wurde Sachse in den jetzt 49 Jahren erfolgreicher Boxgeschichte des Traditionsturniers einmal bezwungen. Nicht von „Otto Normalverbraucher“, sondern von „Mister Hollywood“: Steven Küchler, Ende der 80-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Weimar an die Sportschule nach Halle gewechselt, holte insgesamt sieben Mal den „Box-Pott“. Mit feiner Boxkunst, aber gern auch mit markigen Sprüchen und eben diesem Kampfnamen. Davor und danach glänzten weitere deutsche „Serientäter“, angeführt von den Olympiasiegern Andreas Zülow (6 Mal auf dem obersten Treppchen) und Henry Maske sowie Lokalmatador Siegfried Mehnert (je 5). Vierfach geadelt durften sich Ulrich Beyer, Jürgen Fanghänel, Falk Huste, Andreas Otto, Marco Rudolph und Torsten Schmitz fühlen. Mit drei Triumphen in Folge legte Zoltan Lunka, die „Fliege vom Kreuzvorwerk“, die Grundlage für seinen WM-Titel in der 51-Kilo-Klasse 1995.

Damals in der Deutschlandhalle sahnte die Boxnation Kuba geradezu bescheidene vier Titel ab – hier in Halle waren „Fidels Faustkämpfer“ von 1972 bis 2005 insgesamt 79 Mal goldene Jungs. Aber nicht die Schwergewichts-Legenden Teofilo Stevenson, Felix Savon und Odlanier Solis, weder „Maske-Schreck“ Angel Espinosa noch Alfredo Duvergel räumten die meisten Chemiepokale ab. Bantamgewichtler Guillermo Rigondeaux, im letzten Dezember als  ungeschlagener Profi-Weltmeister entzaubert, ist als fünffacher „Saale-Champ“ ganz oben in den halleschen Box-Charts. Übrigens: Neben Rigondeaux schafften auch diese schlagstarken Amateure den Weg vom Halle- zum großen Profi-Titel: Henry Maske, Dariusz Michalczewski, Sven Ottke, Artur Grigorjan, Zsolt Erdei. Nicht zuletzt Vitali Klitschko.

Die „Erben“ alles Genannten treten im Juni in der ERDGAS Sportarena an. (Text: Knut Stahmer)

Der Zeitstrahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden lediglich große Momente und einige herausragende Boxer dargestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Chemiepokal-Seite bei Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Chemiepokal

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